Die Methode

Surianto® – wenn Wissen allein nicht mehr reicht.

Du kannst sehr genau wissen, was du tun solltest. Delegieren. Eine Grenze setzen. Ein Gespräch führen. Eine Entscheidung stehen lassen. Abends abschalten.

Und trotzdem reagierst du unter Druck anders. Genau an dieser Lücke zwischen Wissen und Handeln setzt Surianto® an.

Persönlich. Vertraulich. Telefonisch.
Christian Sonnenschein in ruhiger Gesprächsbereitschaft

Die entscheidende Lücke

Unter Druck wirken nicht nur Gedanken.

Das liegt nicht zwingend daran, dass dir Einsicht fehlt. Denn in entscheidenden Situationen wirken nicht nur Gedanken. Auch Emotionen, körperliche Reaktionen, automatische Schutzmuster und Beziehungserfahrungen beeinflussen, was du tatsächlich tust.

Surianto® hilft, genau dort hinzuschauen, wo Handlungsspielraum verloren geht.

Ein integrativer Ansatz

Druck entsteht nicht nur im Kopf.

Deshalb arbeite ich nicht ausschließlich kognitiv. Je nach Situation können unterschiedliche Ebenen relevant sein.

01

Denken

Welche Bewertungen und Gedankenschleifen halten die Situation aufrecht?

02

Emotion

Welche Gefühle entstehen – und was geschieht im Umgang mit ihnen?

03

Körper

Was verändert sich körperlich, wenn Druck steigt?

04

Selbstregulation

Wie schnell gelingt es, nach Belastung wieder in einen stabileren Zustand zurückzufinden?

05

Beziehung und Kontext

Welche Dynamiken im Unternehmen, in Partnerschaft oder Familie spielen eine Rolle?

Nicht jede Situation verlangt alle diese Perspektiven. Entscheidend ist herauszufinden, welche gerade relevant ist.

Die fachlichen Perspektiven

Unterschiedliche Zugänge. Ein gemeinsames Ziel: mehr Wahlfreiheit unter Druck.

Die Perspektive richtet sich nicht nach einem festen Ablauf, sondern nach dem, was in deiner konkreten Situation gerade wirkt.

Traumasensibel

Automatische Schutzreaktionen werden nicht vorschnell als Schwäche bewertet. Manche Reaktionen sind erlernte Strategien, die einmal sinnvoll gewesen sein können.

Systemisch

Menschen handeln nicht isoliert. Unternehmen, Partnerschaft, Familie und andere Beziehungen bilden Kontexte, die Verhalten beeinflussen können.

Körperorientiert

Belastung wird nicht nur gedacht. Sie kann sich in Spannung, Atmung, Haltung und anderen körperlichen Reaktionen zeigen.

Tiefenpsychologisch

Nicht jede aktuelle Reaktion hat ihren Ursprung ausschließlich in der aktuellen Situation. Wiederkehrende Muster können eine längere Geschichte haben.

Bewusstseinsorientiert

Ein Teil der Arbeit besteht darin, klarer unterscheiden zu können: Was passiert gerade wirklich? Was gehört zur aktuellen Situation? Was ist eine automatische Reaktion? Und wie möchte ich eigentlich handeln?

Christian Sonnenschein in konzentrierter Präsenz

In Shin Den Shin

Regulation wird nicht nur erklärt. Sie kann im Kontakt entstehen.

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit liegt nicht allein in dem, was ich sage. Sondern auch in dem Zustand, aus dem heraus ich meinem Gegenüber begegne: Stimme. Tempo. Pausen. Präsenz. Aufmerksamkeit.

In der japanischen Tradition beschreibt In Shin Den Shin sinngemäß eine Übertragung von Zustand zu Zustand. Für meine Arbeit ist das keine mystische Vorstellung. Es beschreibt etwas sehr Praktisches.

Warum die Qualität des Kontakts relevant wird

Ein Mensch kann unter hoher Belastung an einen Punkt kommen, an dem Selbstregulation vorübergehend nicht mehr zuverlässig gelingt. Der Kopf weiß vielleicht noch, was hilfreich wäre. Das eigene System findet aber nicht ohne Weiteres zurück in Ruhe und Orientierung. Dann wird die Qualität des Kontakts relevant.

Co-Regulation als praktische Annäherung

Durch meine langjährige Praxis habe ich eine ausgeprägte eigene Regulationsfähigkeit entwickelt: auch dann ruhig und präsent zu bleiben, wenn mein Gegenüber gerade stark unter Spannung steht. In der traumatherapeutischen Arbeit lässt sich Co-Regulation als moderne Annäherung an dieses Prinzip verstehen.

Ich kann Stabilität halten, wenn mein Gegenüber sie gerade nicht halten kann.

Was daraus wieder möglich wird

Dabei geht es nicht darum, einem Menschen einen Zustand aufzudrängen. Sondern darum, dass ein stabiler Kontakt Orientierung geben kann, bis der andere wieder besseren Zugang zur eigenen Regulation bekommt. Und aus dieser Stabilität heraus wird wieder mehr möglich: wahrnehmen, fühlen, denken, entscheiden, handeln.

Was das konkret bedeutet

Wir arbeiten nicht an theoretischen Problemen.

01

Entscheidungen

Du hast eine Entscheidung getroffen – prüfst sie aber trotzdem immer wieder.

02

Verantwortung

Du willst Verantwortung abgeben – greifst im entscheidenden Moment wieder ein.

03

Gespräche

Ein schwieriges Gespräch ist längst vorbei – in deinem Kopf aber noch nicht.

04

Grenzen und Abschalten

Du kommst nach Hause – dein System ist noch im Unternehmen. Du weißt, dass du eine Grenze setzen müsstest – und tust es trotzdem nicht.

Dann reicht die Frage „Was denkst du darüber?“ manchmal nicht. Wir schauen genauer: Was passiert im entscheidenden Moment? Was verändert sich körperlich? Welche Emotion entsteht? Welches automatische Muster greift? Und was braucht es, damit wieder mehr Handlungsspielraum entsteht?

Wie Veränderung entsteht

Nicht nur durch Einsicht. Sondern durch neue Erfahrungen.

Das Ziel ist nicht, nie wieder unter Druck zu stehen. Es geht auch nicht darum, jedes alte Muster vollständig auszulöschen.

Entscheidend ist, früher zu merken, was geschieht. Schneller wieder Zugang zu sich zu bekommen. Weniger automatisch zu reagieren. Und dadurch wieder mehr Möglichkeiten zu haben.

  • Eine Entscheidung treffen – und sie anschließend stehen lassen.
  • Verantwortung abgeben – ohne innerlich weiterzukontrollieren.
  • Ein schwieriges Gespräch führen – ohne es tagelang mitzunehmen.
  • Nach Hause kommen – und tatsächlich dort sein.

Der Kontext

Die Arbeit beginnt bei dir.

Im Mittelpunkt steht zunächst die Einzelperson. Nicht das Unternehmen. Nicht die Familie. Nicht das „System“. Du.

Wenn sich im Verlauf zeigt, dass eine relevante Dynamik in Partnerschaft, Familie oder einem anderen Beziehungssystem liegt, kann dieser Kontext mit deiner Zustimmung einbezogen werden.

Nicht die Methode führt das Gespräch. Deine Situation tut es.

Im Unternehmer-Mandat bekommst du kein Surianto®-Programm. Du musst keine Stufen absolvieren, keine Module durcharbeiten und keinen festen Lehrplan erfüllen.

Surianto® bildet den fachlichen Rahmen meiner Arbeit. Die Methode hilft mir zu unterscheiden, wo wir in einer konkreten Situation ansetzen müssen: beim Gedanken, bei der Emotion, beim Körper, beim automatischen Muster, beim Beziehungskontext oder zunächst bei der Regulation.

Zum Unternehmer-Mandat

Das Ziel

Mehr Freiheit darin, wie du unter Druck handelst.

Du wirst Verantwortung nicht loswerden. Und dein Unternehmen wird nicht konfliktfrei. Das ist auch nicht das Ziel.

Das Ziel ist, dass Druck weniger automatisch darüber entscheidet, wie du reagierst. Dass du entscheiden und anschließend loslassen kannst. Verantwortung übernehmen kannst, ohne alles selbst kontrollieren zu müssen. Grenzen setzen kannst, ohne sie stundenlang zu rechtfertigen.

Und wieder mehr Vertrauen in deine eigene Fähigkeit bekommst:

„Ich weiß vielleicht noch nicht, wie ich es löse. Aber ich weiß, dass ich einen Weg finde.“

Persönlicher Einstieg

Du musst Surianto® nicht verstehen, bevor wir miteinander sprechen. Die Methode soll dir keine zusätzliche Theorie geben. Sie soll erklären, warum meine Arbeit über ein reines Gespräch über Gedanken hinausgeht. Wenn du dich in den beschriebenen Situationen wiedererkennst, reicht das für den ersten Schritt.

Persönlich. Vertraulich. Telefonisch.
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